Von Tabitha Oosting | 27-01-2019

Für einen guten Kommunikationsplan ist Struktur im Arbeitsprozess erforderlich, so dass Sie von Anfang an wissen, wer was für wen schreibt und veröffentlicht. Struktur bietet Übersicht und sorgt für Konsequenz. Mit dem Inhaltskalender können Sie ganz einfach einen Kommunikationsplan erstellen. Aber wie erstellt man einen Kommunikationsplan? Womit fängt man an? Und wen bezieht man in diesen Prozess ein? Ich gebe Ihnen in diesem Blog gerne ein paar Tipps für einen guten Start.

Organiesieren Sie ein Brainstorming

Zum Erstellen eines guten Kommunikationsplans braucht man gute Ideen. Und gute Ideen hat man nicht alleine, die denkt man sich gemeinsam aus. Planen Sie darum noch heute ein Datum, an dem Sie sich mit anderen zusammensetzen können. Wichtiger Tipp: laden Sie hierzu nicht nur Redakteure, sondern auch Ihre Kollegen der Marketing-, Sales-, und Produktionsabteilung und vom Kundendienst ein. Alle diese Kollegen können Ihnen nämlich beim Entwurf eines guten Kommunikationsplans helfen.

Worum geht es bei einem solchen Brainstorming? Kurz gesagt um die Grundelemente eines Kommunikationsplans wie Zielgruppe, Themen, Content-Formate, Kanäle und Ihr Timing. Diese können Sie dann auch sofort in Ihren Inhaltskalender eintragen.

Zielgruppe

Effektive Kommunikation fängt beim Empfänger an. Wenn Sie Deutlichkeit darüber haben, wer Ihre Informationen empfängt (Ihre Zielgruppe) und was den Empfängern wichtig ist, können Sie sich darauf einstellen und abstimmen. Fangen Sie das Brainstorming mit den folgenden Fragen an:

  • Wen möchten wir erreichen?
  • Wo liegt der Fokus meiner Zielgruppe?
  • Welche Vorlieben hat meine Zielgruppe?
  • Was könnte ich dazu beitragen?

Kommunikationsthemen

Worüber möchten Sie mit Ihrer Zielgruppe sprechen? Welche Themen sind wichtig für Ihre Organisation? Welche Themen müssen unbedingt angesprochen werden? Was ist relevant? Mit all diesen Fragen bestimmen Sie die Themen Ihres diesjährigen Kommunikationsplans. Fällt Ihnen die Auswahl der richtigen Themen noch schwer? Dann können Sie sich an den folgenden Kategorien orientieren. Sie können die Themen jederzeit ändern.

  • Information: Tipps, Fakten und praktische Informationen, die dem Kunden weiterhelfen können.
  • Zeitlich begrenzt: Veranstaltungen, saisonale Ereignisse oder Aufgaben.
  • Entwicklung: neue Trends in der Industrie und neue Produkte oder Dienstleistungen.
  • Unterhaltung: unterhaltsamer Content. Gehen Sie beispielsweise auf einen Trend oder Hype ein.

Unterhaltsamer Content taucht auch bei renommierten Organisationen immer häufiger auf. Am Instagram-Trend beispielsweise, in dem man ein aktuelles Foto von sich mit dem Hashtag ‚dollypatonchallenge‘ auf LinkedIn, Facebook, Instagram und Tinder teilte, hat Krombacher fröhlich teilgenommen. Die Brauerei teilte die Fotos unten mit dem Kommentar ‚challenge accepted‘.

Krombacher-Dollypartonchallenge
'challenge accepted', #Dollypartonchallenge

Format und Kanal

Ein weiterer Schritt beim Füllen Ihres Inhaltskalenders ist das Bestimmen des Content-Formates: Wie möchten Sie Ihre Zielgruppe erreichen? Welche Nachrichten möchten Sie teilen? In welcher Form? Es gibt zahllose Möglichkeiten wie Artikel, Interviews, Podcasts, Videos, Fotos, E-Books, Infografiken, Blogposts, Pressemitteilungen oder Kundengeschichten.

Denken Sie auch darüber nach, über welchen Kanal Sie den Content teilen. Die Wahl für den passenden Medienkanal ist entscheidend für Ihren Kommunikationsplan. Behalten Sie hierbei Ihre Zielgruppe immer im Hinterkopf. Auf welchen Kanälen ist Ihre Zielgruppe aktiv: Facebook, Intranet, LinkedIn, Xing, YouTube, E-Mail oder vielleicht Twitter? Alles prima Möglichkeiten, und es gibt noch viel mehr.

Bleiben Sie aber realistisch. Es klingt vielleicht banal, aber die Entwicklung von Content ist wirklich zeitraubend. Und nicht ganz billig. Ein Video oder E-Book sind toll, aber ist es auch machbar? Haben Sie genug Zeit (und Geld) für so etwas? Möchten Sie mehr wissen zum Unterschied zwischen Medienkanälen und Content-Formaten? Das erklären wir Ihnen gerne in diesem Blog.

Der richtige Moment

Was ist der richtige Moment zum Teilen Ihrer Nachricht? Diese Frage können Sie vielleicht nicht immer sofort beantworten, da nicht ganz deutlich ist, woran Sie den richtigen Moment erkennen können. Die folgenden Fragen können Ihnen beim Finden der richtigen Antwort helfen:

  • Wann ist Ihre Zielgruppe online?
  • Was tut Ihre Zielgruppe und zu welchem Zeitpunkt?
  • st meine Nachricht von der Jahreszeit abhängig? Regelmäßige Kommunikation mit der Eisdiele um die Ecke ist zwar schön, aber im Winter werden Sie nicht viel davon haben.
  • Gibt es Momente, zu denen sowohl Sie als auch Ihre Zielgruppe gleichzeitig aktiv sind?
  • Ist es sinnvoll, Schulferien oder Feiertage berücksichtigen?

Die Antworten auf all diese Fragen brauchen Sie selbstverständlich nicht selbst zu finden. Denn schließlich hatten Sie ja schon Ihre Kollegen eingeschaltet. Auch Google Analytics und Ihre Zielgruppe können Ihnen beim Finden von Antworten behilflich sein.

Brauchen Sie Hilfe bein Erstellen Ihres Kommunikationsplans?

Wenn Sie einen Account beim Inhaltskalender haben, können Sie alle Informationen zu Ihrer Zielgruppe, Themen, Medienkanälen und Content-Formaten in den Kalender eintragen. Danach planen Sie den Zeitpunkt, zu dem Sie Ihre Nachrichten senden möchten. So haben Sie alle Informationen übersichtlich in einem Programm. Können wir Ihnen helfen oder haben Sie noch andere Fragen? Mein Kollege denkt gerne mit. Schicken Sie uns eine E-Mail: info@inhaltskalender.de oder rufen Sie und an unter Telefonnummer: +49 32 221 853 025

Headerfoto von David Travis via Unsplash