Von Tabitha Oosting | 30-10-2019

Einfach nur guten Content. Das wollen wir alle. Aber es gibt nicht ‚einfach nur‘ guten Content, da Content nicht einfach so geschrieben wird. Es ist ein Prozess. Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, weshalb die eine Organisation mit ihrem Content erfolgreich ist, und die andere nicht? Das liegt unter anderem an einem guten und deutlichen Prozess; denn ein solcher Prozess sorgt für Struktur und Übersicht.

Damit Ihr Content übersichtlich und gut strukturiert ist, müssen Sie wissen, welche Nachrichten Sie versenden (oder versenden wollen), welche Kollegen daran beteiligt sind und wer welche Aufgaben erfüllt

Von Kommunikation zur Aufgabe

Wenn Sie sich darüber im Klaren sind, welche Nachrichten Sie versenden möchten, ist es wichtig, bei jeder einzelnen Nachricht über die nächsten Schritte nachzudenken. Im Inhaltskalender nennen wir diese Schritte ‚Aufgaben‘. Wenn Sie dies tun, könnte Ihre Liste beispielsweise so aussehen:

  • Entwurf schreiben
  • Text kontrollieren
  • Zweite Version schreiben
  • Abstimmung zur dritten, endgültigen Version
  • Kontrollieren dritte Version
  • Letzte Änderungen
  • Visuelle Bearbeitung (Abbildungen, Layout, usw.)

Von der Aufgabe zum Aufgabenbereich

Wenn Sie wissen, welche Schritte für Ihre Nachricht erforderlich sind, entscheiden Sie, welcher Kollege welche Aufgaben übernimmt. Aber wie treffen Sie eine solche Entscheidung? Wer macht was? Hier können Sie sich vier Möglichkeiten ansehen, wie Sie eine solche Einteilung erstellen.

Verfügt jeder Mitarbeiter über einen fest umrissenen, eigenen Aufgabenbereich, der anders ist als der Aufgabenbereich seiner Kollegen? Und ist Ihnen wichtig, dass der Entwurf immer von demselben Mitarbeiter geschrieben wird, damit die Nachrichten immer im gleichen Stil verfasst werden? Kontrolliert der eine Mitarbeiter, weil er Germanistik studiert hat und sehr kritisch ist, schon seit Jahren alle Texte? Dann ist er ganz sicher bestens zum Chefredakteur geeignet. In diesem Fall werden die Aufgabenbereiche je nach erworbenen Rechten verteilt: Er oder sie verfügt über bestimmte Kenntnisse und bekommt deshalb die Aufgabe.

Möchten Sie es einmal anders anpacken? Und finden Sie, dass Motivation eine wichtige Rolle spielt? Dann sollten Sie auch über persönliche Qualifikationen nachdenken. Ein Mitarbeiter hat beispielsweise schon einmal bewiesen, dass er eine bestimmte Aufgabe gut meistern kann, oder Sie haben den Eindruck, dass der Mitarbeiter in der Lage ist, seine Fähigkeiten (weiter) zu entwickeln.

Ist es Ihnen wichtig, dass alle Beteiligten alles können? Und wissen Sie genau, über welche Fähigkeiten alle Mitglieder des Teams verfügen müssen? In diesem Fall könnten Sie die Aufgaben abwechselnd verteilen. Wenn es Ihnen wichtig ist, dass alle Kollegen gut schreiben, Feedback geben und Entscheidungen treffen können, wechseln Sie die Aufgabenbereiche der Mitarbeiter ab. Auf diese Art und Weise sorgen Sie dafür, dass alle die richtigen Fähigkeiten entwickeln.

Ist Ihr Team etwas kleiner und haben Sie daher nicht immer die Wahl? Oder sind Ihre Mitarbeiter wirklich regelrechte Alleskönner? Dann können Sie die Aufgaben auch je nach Verfügbarkeit verteilen. Sie entscheiden sich dann für den einen Kollegen, der gerade ein anderes Projekt beendet und daher noch Zeit für neue Aufgaben hat. So bleibt die Arbeit für alle überschaubar.

Im Endeffekt ist es gar nicht so wichtig, wie Sie die Aufgabenbereiche verteilen. Die Hauptsache ist, dass Sie das deutlich miteinander abgestimmt haben. So behalten Sie die Übersicht.

Wie machen Sie das?

Verteilen Sie die Aufgaben der Kommunikationsplanung wie Sie es am besten finden, aber sorgen Sie dafür, dass Sie die Übersicht behalten. Lassen Sie uns wissen, wie Sie das anpacken und wo es Engpässe gibt. Senden Sie mir eine E-Mail: info@inhaltskalender.de. Ich bin gespannt und helfe Ihnen auch gerne weiter.

Headerfoto von: Estée Janssens